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Wachraum am Perlsee wurde umgebaut

1962 wurde das Hochwasserrückhaltebecken in der „Sparlesau errichtet, um die Überschwemmungen im Schwarzachtal in den Griff zu zu bekommen. Daraufhin wurde für den Tourismus der Badesee Perlsee errichtet. Ein Rettungssystem sollte hier her und daraufhin wurde am 23.11.1963 die Wasserwacht Waldmünchen gegründet. Anfangs hatte man nur untergeordnete Räume für den Wachdienst und Unterbringung der Gerätschaften. 1994 stellte die damalige Vorstandschaft um Siegfried Wagner mit einem Brief an den damaligen Bürgermeister Dieter Aumüller und dem Stadtrat eine Anfrage die nur 25 m² zu vergrößern. Die Stadt hatte eine offenes Ohr für die Belange und bewilligte den Antrag am 08.11.1994. Die Wasserwacht erhielt somit eine Fläche von 118,60 m² im Bereich des alten Sanitärgebäudes. Schon damals von 1995 – 1998 führten die Mitglieder alle Arbeiten selbst aus – vom Dach bis zum Innenausbau. 2003 hat man noch die Terrasse vor den Räumlichkeiten neugebaut. Dies verbesserte den Aufsichtsdienst und zudem hat nun auch die Band für das alljährliche Seefest einen festen Platz.

Nach über 20 Jahre später sind die Räume und das Mobilar in die Jahre gekommen. Auch die Vorschriften haben sich geändert. Für die Erstversorgung der Patienten muss der Versorgungsraum mit Liege abgetrennt – in einem separaten Zimmer sein. Der Badesee Perlsee ist der einzige mit einer Wasserwachtwachstation im Landkreis Cham. Um auch den Gründungsgedanken der Wasserwacht vor 56 Jahren nachgehen zu können, haben sich die neue junge Vorstandschaft um Andreas Dietl und Stefanie Kurzendorfer sich bei gemeinsamen Sitzungen Gedanken um eine Sanierung gemacht. Anfang Mai gab es dazu eine Mitgliederversammlung. Mitte Mai gingen die Arbeiten los. Die alten Möbel und die Küche kamen raus. Wände, Decken und Böden wurden rausgerissen. Neue Wände wurden gesetzt, der Boden neu verlegt. Die Wände bekamen einen hellen, freundlichen Anstrich. Sämtliche Facharbeiten – auch die Elektrik - führten die Wasserwachtler eigenständig aus. Die Termine dieser Arbeiten wurden in der Whatsappgruppe bekanntgegeben. Die Wasserwachtler arbeiteten nicht nur am Wochenende, sondern oft auch werktags nach Feierabend. Die Eingangstür wurde versetzt. Ein Aufenthaltsraum mit eigener großzügigerKüche und großer Eckbank und Bestuhlung bietet nun Platz für interne Sitzungen und Schulungen. Im Wachraum gibt es nun auch ein kleines Büro mit Telefon- und Internetanschluss. Nach sechs Wochen, pünktlich zur Bierprobe für das Seefest, wurden die Arbeiten fertig. Insgesamt wurden bei dem „Mehrgenerationenprojekt“ 950 Stunden unentgeltlich geleistet. Die Teenager der Jugendwasserwacht waren mit Freude dabei sowie auch die „alten Hasen“, die bereits in den 90er Jahren beim Umbau mitgewirkt haben. Dies gilt ebenfalls beim Dienst am See, der immer im Sommer an Samstagen, Sonn- und Feieragen von 12.30 Uhr – 17.30 Uhr abgehalten wird. Hier wird auch bereits die Jugend bei der Arbeit mit herangezogen. Natürlich kommt das Gesellige und der Spaßfaktor nicht zu kurz. Beim Seefest am Freitag, den 19. Juli können nun die Organisatoren das neue Domizil nutzen. Vorsitzender Andreas Dietl bedankt sich bei allen Helfern sowie bei den hiesigen Firmen, die den Verein in irgend einer Weise unterstützt haben.

Wände raus

Boden Herwig

 

Malerarbeiten Dominik

Malerarbeiten Andi

Patientenraum Versorgung

Patientenraum Liege

 

Küche Aufenthaltsraum

 

Wachraum Büro

Sascha Fiedler (SEG-Leiter), Melanie Kurzendorfer (Schriftführerin)

Annalena Maurer (Jugendleiterin), Stefanie Kurzendorfer (2. Vorsitzende), Andreas Dietl (1. Vorsitzender)

freuen sich, dass der Umbau nach sechs Wochen geschafft wurde

 

 

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